Der Herbst geht gut los: Habe gerade einen Vertrag unterschrieben mit Acabus für das neue Buch, das im März 2017 erscheinen und auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt werden soll. Es heißt Erich oder: Der Tag den Angela M. nie vergessen wird. Es ist der Roman mit der ungewöhnlichstes Form, die ich bisher benutzt habe (und auch gelesen habe), es hat nämlich keinen Haupt-Helden und auch keine Handlung im herkömmlichen Sinn. Der Leser erlebt stattdessen den Ablauf eines Tages anhand von zwölf ganz verschiedenen Personen mit, die nichts miteinander zu tun haben und sich auch nicht kennen und die jeweils ein Stück des Weges ihres jeweiligen Tagwerks begleitet werden und. Sie begegnen sich immer nur zufällig kurz (in der Schlange am Supermarkt, auf der Straße, im Park etc). „Nebenbei“ findet die eigentliche Handlung statt (genau genommen zwei Handlungen): In den Medien kriegen die Leute und damit auch die Leser mit, dass der Hund der Bundeskanzlern entführt worden ist, was zu einem turbulenten Schluss führt; außerdem kommt Bob Dylan für ein Konzert in die Stadt, bricht sich aber kurz vorher beim Fußballspielen ein Bein, was Komplikationen nach sich zieht.

Es gibt schon einen Lesungs-Termin in Leipzig am 23. März in der Kneipe „Wodkaria“. Der Verlag will noch mehr an Land ziehen.