Gestern habe ich beim Acabus-Verlag in Hamburg den Vertrag für das nächste Buch unterschrieben: Villa Ludmilla heißt es. Es hat lange gedauert, bis Lianne Kolf einen Verlag dafür gefunden hat, den meisten war die Geschichte zu spinnert. Ist sie auch, und soll sie auch. Denn sie handelt von einer Gruppe etwas abgedrehter Leute (Soziologen würden sagen: Randständige), die zusammenziehen (in der Villa Ludmilla) und dort versuchen, ihr aus dem Fugen geratenes Leben wieder zu sortieren. Das Ganze ist aber kein Sozialdrama, sondern sehr lustig.

Im Mittelpunkt steht der ewige Student Bruno (der die alte Villa erbt und die anderen nach und nach bei sich einziehen lässt), dessen Obsession es ist, den großen Philosophen und Ketzer Giordano Bruno vor dem Scheiterhaufen zu retten, der im Jahr 1600 im Rom hingerichtet worden ist. Zu diesem Zweck werkelt Bruno an einer Zeitmaschine. Ich verrate jetzt natürlich nicht, ob sein Unternehmen gelingt, ab März kann das jeder selber lesen, wenn das Buch erschienen ist.