News

September 2015

In USA läuft der Buch-Verkauf nicht so rasant an wie in Groß Britannien, zumindest steht Sigismund auf keinem Ranking-Platz irgendeiner Liste. Ehrlich gesagt finde ich die individuelle Meinung von Lesern sowieso interessanter. Hier sind ein paar Auszüge aus Besprechungen von US-Lesern, die durchschnittlich 4 ½ Sterne (von fünf möglichen) vergeben haben:

„The characters are brilliantly drawn, their stories light-hearted and fun, and you can consider yourself unlucky if you can’t take a moment to wink at yourself. Brilliantly written.!

„This was delightfully whimsical and lifts your spirits.“

„Totally different, extremely interesting, and hilariously funny.“

Not every author can take the ramblings of an odd fellow and tie them up with a pretty bow by the end of a book.

„I wasn’t prepared for a disappointing ending.“

„It was unusual to fine a story with no violence, no bad language and still find it very
readable.“

„You can consider yourself unlucky if you can’t take a moment to wink at yourself.“

August 2015

Die Engländer mögen meinen Sigismund offenbar. Mehrere Wochen lang steht das Buch auf Platz 1 der Amazon-Bestsellerliste für historische Bücher.

Warum da „U. S. Historical Fiction steht, weiß ich auch nicht.

amazon_800px

Juli 2015

Last-voyage

Das ist schon eine aufregende Sache, wenn man zum ersten Mal sein eigenes Buch in einer anderen Sprache in Händen hält. So geschehen, als ein Paket mit Exemplaren der englischsprachigen Ausgabe vom „Schiffsfrisör“ eintraf (durch den Poststreik mit drei Wochen Verspätung), das in England den Titel „The last voyage of Sigismund Skrik“  hat. Es traf mich ja nicht unvorbereitet: Ich hatte seit Anfang des Jahres Kontakt mit dem Übersetzer, der sich immer mal wieder meldete, um Formulierungen abzustimmen. Er hat großartige Arbeit geleistet, und ich bin stolz, dass der Verlag John Brownjohn dafür gewonnen hat, der einer der renommiertesten seines Metiers ist. Dass es dann allerdings so ein tolles Gefühl sein würde, das fertige Buch durchzublättern, hatte ich nicht erwartet. Ein paar Tage nach Erscheinen des Buches in England erhielt ich folgende Mitteilung vom Verlag:

Dear Karsten,
I’m thrilled to see the UK Kindle community discovering the magic of Sigismund Skrik. You’re currently #11 in the Amazon.co.uk Kindle store, and #1 in historical fiction!!

 Congratulations and thank you for taking this ride with us. All best wishes,
Gabriella



So darf es von mir aus gern weiter gehen.

Juli 2015

G+J-Fest

Unser Jazz-Trio „JFK“  hat beim Gruner+Jahr – Sommerfest aus Anlass „50 Jahre G+J“ gespielt, zusammen mit der wunderbaren Sängerin Anke Scheer. Das ist ja zunächst mal nichts soooo Besonderes, aber besonders war, dass wir noch nie vor so vielen Leuten aufgetreten sind (es waren locker 1200), und dass wir noch nie einen so tollen Sound hatten, für den Okko Bekker gesorgt hat, der außerdem ein obergeiles Stehkragenhemd trug. Sei bedankt dafür, Okko!

Höhepunkt am Schluss: Bürgermeister Scholz hat uns per Handschlag für die „schöne Musik“ gedankt. Nun sollte der Weltkarriere eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

April 2015

Maritimes-Museum

Die Lesung im „Maritimen Museum“ war der Hammer! Nicht nur, weil der Besuch gut war, sondern vor allem, weil das Ambiente so perfekt passt: Umgeben von maritimen Gemälden und Schiffsmodellen den „Schiffsfrisör“ vorzulesen – besser geht’s nicht. Der Knüller ist, dass das Roman-Schiff genau an der Stelle im Hafen ablegt, wo heute das Museum steht. Danke an Frau Teichmann für die Organisation der Veranstaltung, und an Michael Bellmann und Peter Plasberg für die Promotion, die auch die Idee für das Ganze hatten.

März 2015

Leipzig

Wir (also: meine Frau und ich) waren zum ersten Mal in Leipzig, weil ich dort eine Lesung aus dem „Schiffsfrisör“ auf der Buchmesse hatte. Während der Straßenbahnfahrt vom Hotel zum Messegelände haben wir uns über die vielen seltsamen Gestalten gewundert, die nach und nach einstiegen, bis der Waggon voll von Leuten in irrsinnigen Verkleidungen und Bemalungen war. Die sind dann alle bei der Messe ausgestiegen, und da haben wir erst gemerkt, was es damit auf sich hat: Die gingen alle zur „Comic Convention“ in Halle 5 und hatten sich wie ihre jeweiligen Lieblings-Comicfiguren zurechtgemacht. In der Halle waren dann hunderte von denen, es war wie eine gigantische Modenschau. Ich liebe diese Kids!